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Kreis-, Kinder- und Jugendspiele 2026

Mit den KKJS endet das Wettkampfjahr 2025/ 2026 nun auch für unsere Nachwuchsmannschaften. An 2 Tagen wurde mit viel Elan gepritscht und gebaggert. Mit Weißwasser und Zittau waren starke Gästeteams am Start, welche uns den Erfolg nicht einfach machten.

Höhepunkt war sicherlich das letzte und finale Spiel in der AK U13. Weißwasser I und Herrnhut I hatten ihre Spiele ausnahmslos gewonnen und so musste der direkte Vergleich über Gold bzw. Silber entscheiden.

Unser Team startete hochmotiviert, aber super nervös und fand zunächst nicht die geeigneten Mittel gegen die Mädels aus Weißwasser. 1:8 – das nennt man wohl einen Fehlstart. Gegen die abgezockten Mädels aus Weißwasser schien der Satz schon weg zu sein. Doch so einfach wollten es unsere Mädels den Gästen nicht machen und entdeckten nach und nach Wege das Gästeteam zu Fehlern zu zwingen. Das Volleyfanten-Kämpferherz schlug immer stärker und beim 22:22 war der Ausgleich erreicht. Die Spannung war greifbar – konnten unsere Mädels doch noch den Satz gewinnen? Tolle Stimmung durch Eltern und die Teams trugen zu einer perfekten Atmosphäre bei. 24:23 – Satzball Weißwasser. Die Aufholjagd umsonst? Der Aufschlag geht ins aus. Ausgleich 24:24 - durchatmen. 25:24 für uns. Und dann gelang das, was vor wenigen Minuten wohl viele der Anwesenden noch für unmöglich gehalten hatten: Unter großem Jubel gewannen unsere Mädels mit 26: 24 diesen Satz!

Wieder einmal hat sich gezeigt, nur wer an sich glaubt, kann Ergebnisse erreichen, welche eigentlich unerreichbar scheinen und damit ganz besondere Erfolgserlebnisse erleben.

Wer weiß, dass die Weißwasseranerinnen alle Spiele bei Kreis- und Bezirksmeisterschaft gewonnen, bei der Sachsenmeisterschaft nur im Finale mit 1:2 verloren haben und sich mit ihrer Teilnahme an den KKJS auf die Mitteldeutschen Meisterschaften vorbereitet haben, kann vielleicht nachvollziehen, welche körperliche und mentale Leistung unsere Mädels in diesem Satz vollbracht haben.

Im 2. Satz wurde schnell sichtbar, dass der 1. Satz unseren Mädels viel, zu viel Energie gekostet hatte. Das Bemühen war da, erneut dagegen zu halten, aber es fehlte die Frische und Kraft. Auch der Tea-Break endete mit 15:10 für Weißwasser. Auch wenn die Mädels kurz enttäuscht waren, sie mussten es nicht sein. Stolz, Freude und Zufriedenheit haben dann auch nach und nach Einzug gehalten.

O-Ton Ralf Schumacher (Trainer Weißwasser): „Vor dem Finale hätte ich gesagt, die beiden Tage waren eine gute Vorbereitung auf die Mitteldeutschen Meisterschaften. Nach dem Finalspiel muss ich sagen, es war die i-Punkt, die Krone auf unsere Vorbereitung. Etwas besseres konnte uns nicht passieren, mit einem Spiel gegen ein Team welches uns spielerisch und kämpferisch alles, aber auch alles abverlangt hat. Perfekt“.

Ich denke dem muss man nichts hinzufügen!

Danke an alle die mitgeholfen haben, diese 2 Tage zu organisieren und durchzuführen!

Euer Otto